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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
 
Wenn Sie sich um einen Behandlungstermin in unserer Praxis für Wirbelsäulen- und Schmerztherapie bemühen, leiden Sie in der Regel  wie über 30 % der Bevölkerung an Beschwerden des Bewegungssystems.

Wir sprechen bewußt vom Bewegungssystem und nicht vom Bewegungsapparat, weil der Begriff "Apparat" einen viel zu mechanistischen Bereich umschreibt  und große Teile der wahren Beschwerdeursachen ausklammert.

Schmerztherapie kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn möglichst viele Faktoren, die zur Entstehung der Beschwerden beigetragen haben, erfaßt und wenn möglich beseitigt werden.

Aus diesem Grunde ist es wichtig, als Therapeut so viel wie möglich über Sie und Ihre Beschwerden zu erfahren. Körperliche Fehlbelastungen sind dabei für die Beschwerdeentwicklung genau so bedeutsam wie psychosoziale Überlastung( Jeder kennt die wahren Sätze von dem "was auf den Schultern lastet, im Nacken sitzt und Kopfzerbrechen macht"). Neben dem, was sich direkt an der Wirbelsäule und den Gelenken als krank oder funktionsgestört erkennen läßt, sind auch Erkrankungen in anderen Organbereichen oft von entscheidender Bedeutung für den Verlauf der Beschwerden. So können z.B. gynäkologische oder urologische  Erkrankungen oder Eingriffe über Reflexbahnen Kreuzschmerzen auslösen oder unterhalten, Störungen im Leber-Gallenbereich Schulterschmerzen auslösen. Diese Zusammenhänge zu erkennen und zu behandeln ist eine Herausforderung der modernen konservativen Wirbelsäulenbehandlung und Schmerztherapie. Diagnostik und Therapie gehen daher oft deutlich über die Grenzen des orthopädischen Fachbereichs hinaus.

Die moderne Schmerztherapie umfaßt die Bereiche der medikamentösen Behandlung, der schmerztherapeutischen Injektionen und Blockaden, der funktionellen Therapien wie die Manuelle Therapie (Chiropraktik/Osteopathie), der Reflextherapie (Neuraltherapie, Akupunktur), der Psychotherapie und der Physiotherapie und physikalischen Medizin. Dazu kommen auch noch invasive operative Verfahren, die wir in unserer Praxis nicht durchführen. Wie Sie sehen, ist die alleinige Verabreichung von Schmerzmitteln kaum als qualifizierte Schmerztherapie zu bezeichnen und allenfalls in leichten und kurzzeitigen Schmerzfällen indiziert.

Wir versuchen in unserer Praxis der Komplexität des Beschwerdebildes unserer Patienten in Diagnostik und Therapie gerecht zu werden. Das bedeutet aber auch, daß wir von unseren Patienten Geduld und den Willen zur Mitarbeit fordern. Wunder können wir nicht bewirken, Ärzte können dem Körper und der Seele nur Impulse geben, die die Heilung fördern. Ohne Mitarbeit des Patienten ist das ein aussichtsloses Unterfangen.

In diesem Sinne hoffen wir auf eine gute und für Sie erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

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